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Geschichte und Aufgabenbereiche |
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Der Kasseler Entwässerungsbetrieb ist aus der Abteilung Stadtentwässerung des ehemaligen Tiefbauamtes der Stadt Kassel hervorgegangen. Das Gründungsdatum des Eigenbetriebes war der 1. Januar 1996. Die Gründung des Kasseler Entwässerungsbetriebes erfolgte somit rund 100 Jahre nach dem Bau der ersten Kläranlage in Kassel (1896 bis 1898). Planung, Bau und Betrieb der Abwasserableitung und der Abwasserreinigung. Die Dienstleistung für die Kunden des Kasseler Entwässerungsbetriebes beginnt mit der Beratung bei Grundstücksentwässerungsfragen und endet mit der fachgerechten Beseitigung der Reststoffe, die bei der Kanal- und Abwasserreinigung anfallen (z.B. Kanalsand oder Klärschlamm). Die Abwasserreinigung erfolgt über Kassel hinaus für alle Bereiche des Kasseler Beckens, von denen aus das anfallende Abwasser im Freigefälle dem Kasseler Klärwerk zufließt. Kooperation mit dem Abwasserverband Losse-Nieste-Söhre Seit dem 01.01.2005 wurde der Kasseler Entwässerungsbetrieb beauftragt, die im Eigentum des Abwasserverbandes "Losse-Nieste-Söhre" befindlichen abwassertechnischen Anlagen der Verbandsgemeinden zu betreiben und zu unterhalten. Diese Kooperation wurde besiegelt durch eine sog. "Öffentlich-rechtliche Vereinbarung". Zu den zu betreuenden abwassertechnischen Anlagen zählen auch die Sonderbauwerke, wie etwa die Regenüberlauf- und die Regenrückhaltebecken. Neben den genannten Aufgaben hat der Magistrat der Stadt Kassel dem Kasseler Entwässerungsbetrieb auch die Aufgaben der Gewässerunterhaltung, des Hochwasserschutzes und des naturnahen Ausbaus der rd. 160 km städtischer Gewässer übertragen.
Blick vom Herkules auf Kassel und Umland, dem sog. "Kasseler Becken" |
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