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Der Kasseler Entwässerungsbetrieb stellt sich vor |
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Der Kasseler Entwässerungsbetrieb ist ein kommunaler Eigenbetrieb und besteht seit dem 01.01.1996. Er wurde aus Teilen des ehemaligen Tiefbauamtes gegründet (Abteilung Stadtentwässerung). Den Rechtsrahmen bilden die Hessische Gemeindeordnung, das Eigenbetriebsgesetz und die Betriebssatzung. Träger des KEB ist die Stadt Kassel. Mehr dazu unter: Rechtspersönlichkeit In Zahlen ausgedrückt, handelt es sich dabei täglich um über 60 Millionen Liter Abwasser (bei Regen ein Vielfaches mehr), die bei Bürgerinnen und Bürgern sowie bei Unternehmen aus ganz Kassel, Vellmar, Niestetal, Kaufungen, Lohfelden, und Teilen von Söhrewald und Baunatal anfallen. Diese über 60 Millionen Liter Abwasser werden durch das Kasseler Kanalnetz in einer Gesamtlänge von 800 Kilometern zum Klärwerk in der Gartenstraße geleitet. Das Kanalnetz entspricht in seiner Gesamtlänge etwa der Strecke München – Hamburg. Im Klärwerk werden diese Massen an Abwasser, die rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr anfallen, gereinigt und als sauberes Wasser dem ökologischen Kreislauf wieder zugeführt. Neben dem gereinigten Wasser, das in die Fulda abgeleitet wird, bleibt ein aus Klärschlamm komprimiertes Granulat übrig, welches als Dünger ebenfalls dem Kreislauf wieder zugeführt wird. So fallen im Jahr ca. 5000 Tonnen getrockneter Klärschlamm an, der entweder als Brennstoff genutzt werden kann oder z.B. als Dünger bei Renaturierungsprojekten eingesetzt wird. Das Kanalnetz und das Klärwerk der Stadt Kassel müssen betrieben, gewartet, erneuert, erweitert und saniert werden. Der Kasseler Entwässerungsbetrieb beschäftigt derzeit 157 kompetente und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die diese Aufgaben verrichten.
Mitarbeiter und einige Fahrzeuge des Kasseler Entwässerungsbetriebes |
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